ZWEI-IM-BILD

Webinare

Hier finden Sie unsere Blogbeiträge zu interessanten Themen rund um Computer, Tablet, Smartphone, Internet. Viel Spass beim Lesen wünschen die ZWEI-IM-BILD


Blogeintrag vom 15. Jänner 2019

COMPUTERFIT – MACH MIT!

SENIOR/INNEN IN DER DIGITALEN WELT


Ich wollte nie ein digitaler Analphabet sein“, sagt Ingeborg, 69. „Aber als mein Sohn mich vor ein paar Jahren einmal so bezeichnet hat, war mir klar: Ich muss mich mehr mit dem Internet und auch mit meinem (damals komplett neuen) Smartphone zu befassen.

Am Handy konnte ich telefonieren und SMS empfangen und senden, aber was das Ding sonst noch alles kann, hat mich bis dahin gar nicht interessiert.

Als ich dann gelesen habe, dass viele Dienste in Zukunft nur noch digital angeboten werden, bekam ich plötzlich Panik, die ganze Entwicklung zu verschlafen und bald zum alten Eisen zu gehören.

Zufällig bin ich in der Bezirkszeitung auf das Seniorencolleg in der Wiener Praterstraße gestoßen. Schon seit drei Jahren komme ich nun einmal im Monat in mein i-Colleg und halte mich auf dem neuesten Stand. Es ist eine kleine Gruppe von 8 Personen, die ungefähr ungefähr meinen Wissensstand haben. Das ist sehr angenehm, denn ich muss keine Hemmungen haben, wenn ich Fragen stelle oder einmal nicht gleich mitkomme. Frau Niederhofer nimmt sich für jeden von uns Zeit.“


Günther, 73, nimmt lieber Privatstunden, als in der Gruppe zu lernen. Karin Niederhofer hat ihm gezeigt, wie man im Internet Dienste nützt, die den Alltag erleichtern. Seither geht Günther kaum noch auf die Bank. Er muss sich auch nicht mehr darüber ärgern, dass seine nächstgelegene Bankfiliale geschlossen wurde. Und dass man bei der weiter entfernten Filiale eine Nummer ziehen und warten muss, bis man aufgerufen wird, ist ihm jetzt auch egal. Seine Bankgeschäfte erledigt Günther nun online. „Frau Niederhofer hat mir da viel geholfen. Sie hat mich auch auf die Online-Stammtische von ZWEI IM BILD aufmerksam gemacht. Bisher habe ich die Aufzeichnung eines Stammtisches immer nachträglich angeschaut, aber es scheint nicht so schwer zu sein, live daran teilzunehmen.“


Renate, 68, nützt das Angebot der Online-Stammtische immer wieder gern. Sie ist öfters live mit dabei. „Manche Stammtische schau ich mir in der Aufzeichnung noch einmal an, weil da so viele Informationen geboten werden, dass ich sie gar nicht  alle auf einmal verarbeiten kann. Dieses kostenlose Service ist für mich eine große Bereicherung. Besonders interessant fand ich übrigens den Stammtisch zum Thema Fake News.“

 

Eva, 62, zählt zu den jüngeren „SchülerInnen“ im Seniorencolleg. Auch sie will sich weiterbilden. Eva hat als Angestellte einer Versicherungsgesellschaft schon viel am Computer gearbeitet. „Ich habe aber nur ganz bestimmte Programme benützt, die ich als Sachbearbeiterin benötigt habe. Und selbstverständlich konnte ich auch Mails schreiben.

Aber immer war da die Unterstützung der IT-Abteilung, wenn es einmal Probleme gab. Heute brauche ich sogar mehr Kenntnisse als während meiner aktiven Zeit, weil ich mir selbst helfen können muss.“

 

Hilde, 79, hat sich lange gewehrt, von ihrem Seniorenhandy mit den großen Tasten auf ein modernes Smartphone umzusteigen. Dann wurde sie zu Weihnachten 2016 von ihren Kindern mit einem Smartphone beschenkt oder (wie sie selbst sagt) „zwangsbeglückt“. Ein Handykurs im Seniorencolleg hat ihr die Angst genommen. „Meine Kinder sind stolz auf mich, wie gut ich mein Smartphone beherrsche. Manchmal können sie sogar von mir etwas lernen (lacht). Ich weiß, wie man die Daten in der Google Wolke sichert bzw. synchronisiert. Jetzt muss ich mich auch nicht mehr sorgen, dass das Gerät einmal überraschend kaputtgeht oder gestohlen werden könnte. Ich weiß sogar, wie ich die Daten auf einem verlorenen oder gestohlenen Gerät löschen kann.“

 

Alle diese Menschen und ihre Geschichten zeigen: Es gibt immer wieder etwas Neues zu lernen.

Man lernt nie aus - ganz besonders nicht in der digitalen Welt  … 



Blogeintrag vom 22. Dezember 2018

Die Australierin Lis Kirkby hat ihren Doktor mit 92 gemacht. In ihrer Doktorarbeit vergleicht sie die Finanzkrise von 1929 (Börsencrash in New York) mit der Krise von 2008 – schließlich hat sie beide selbst miterlebt.

Als die betagte Dame mit 85 das Studium begann, musste sie erst eine „kleine“ Hürde nehmen und lernen, mit dem Computer umzugehen …

Auch bei uns gibt es ältere bis sehr alte Seniorinnen und Senioren, die sich ganz furchtlos an den Computer heranwagen. In unserem Blog haben wir schon einmal über Frau Ottilie geschrieben, die mit 91 in das Seniorencolleg hereingeschneit kam und endlich mal lernen wollte, den Computer zu bedienen.

Karin Niederhofer hat die freundliche und unglaublich vitale ältere Dame interviewt.

Inzwischen ist Frau Ottilie fast 93 – ihr liebstes Hobby ist es, am Computer Puzzle zu spielen. Auch E-Mail und Internet-Recherchen gehören ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag.

Das Beispiel von Frau Ottilie zeigt: Es ist nie zu spät, aber immer höchste Zeit, Computer zu lernen".


Aber schauen Sie doch selbst, was sie uns in dem Video zu sagen hat. 


Kinderpatenschaften 

für Africa Amini Alama


Im Video "Kinderpatenschaften Africa Amini Alama" sprechen ZWEI-IM-BILD mit DDr. Christine Wallner, der "weißen Heilerin" und Gründerin von AAA, sowie ihren MitarbeiterInnen Johanna Auer und Michael Mangl. Wir möchten wieder einmal gerne darauf aufmerksam machen!
Für nur 30,-- Euro/Monat ermöglichen Sie einem Kind ein lebenswertes Leben.
Fragen Sie uns, wir teilen gerne unsere Erfahrungen.
Kinderpatenschaften für AAA sind übrigens eine sehr gute Möglichkeit, Spendengeld sinnvoll und seriös anzulegen und dabei Steuern zu sparen. Man weiß außerdem genau, für wen man spendet und was genau mit dem Geld geschieht.
ÜBRIGENS: Karin Niederhofer von ZWEI-IM-BILD war auf einer wunderschönen Reise in Tansania und konnte sich vor Ort von der Arbeit von AAA überzeugen.
Seniorencolleg Reise: Was gibt es Schöneres als zu reisen und dabei Gutes zu tun?

Auch Sie können die Projekte der Hilfsorganisation vor Ort sehen. Wohnen Sie in einer wunderschönen Maasai Lodge zwischen Kilimandscharo und Mount Meru, deren Einnahmen ebenfalls AAA zugute kommt! Nähere Infos unter:  http://africaaminilife.com  


Blogeintrag vom 22. August 2018

Wir möchten die Nutzerinnen unserer Website darauf aufmerksam machen, bei Online-Banking besondere Vorsicht walten zu lassen. 

Laut einer Meldung in der Presse vom 20. August ist ein Bankkunde beim Netbanking um fast 13.000 Euro „umgefallen“. Der Computer wurde gehackt. Der Mann erhielt eine SMS mit einem TAC (Transaktionscode) und einen vermeintlichen Anruf von der „Bank“, bei dem er unter dem Vorwand der Datenaktualisierung aufgefordert wurde, telefonisch den TAC bekanntzugeben. Das Geld landete auf einem betrügerischen Konto.

Der Mann wollte sich bei seiner Bank schadlos halten. Die Bank haftete jedoch nicht, da der Kunde – auch laut einer OGH-Entscheidung – grob fahrlässig gehandelt hatte. 

Die ganze üble Geschichte können Sie hier nachlesen: 

https://diepresse.com/home/recht/rechtallgemein/5482449/Mit-Netbanking-12880-Euro-verloren

Wie in unseren Online-Stammtisch-Runden immer wieder besprochen (Sie können die Stammtisch-Videoaufzeichnungen auf dieser Website nachsehen), sollten Sie beim Online-Banking immer besondere Vorsicht walten lassen. 

  • SMS immer genau lesen!
  • Codes, Passwörter etc. niemals telefonisch weitergeben – eine Bank würde niemals auf diese Weise mit Ihnen in Verbindung treten.

Dass er eine TAC-SMS von seiner Bank erhalten hat, ohne selbst einen Zahlungsauftrag gegeben zu haben, hätte den Bankkunden schon stutzig machen müssen. Die Geschichte fällt also in die Rubrik „selber schuld“.


Frau Ottilie, 93, im SeniorenColleg mit Karin Niederhofer – sie ist seit zwei Jahren online

 

Viele ältere Menschen besitzen einen Computer, aber wenn sie online gehen möchten, braucht es ein paar weitere kleine Schritte ...



Blogeintrag vom 20. Juli 2018

Mit 91 Jahren zum ersten Mal im Internet

Heute ist die 93-jährige Frau Ottilie regelmäßig im Internet. Mit 91 (!) hat sie sich entschlossen, einen Computerkurs zu besuchen.

Die speziell auf die Bedürfnisse von SeniorInnen zugeschnittenen Computerkurse des SeniorenColleg geben älteren Menschen die Möglichkeit, altersgerecht in die digitale Welt einzusteigen.

Zunächst kaufte sich Frau Ottilie mit fachkundiger Unterstützung von Karin Niederhofer ein Notebook. Seitdem ist die Seniorin täglich online oder legt eines ihrer geliebten Puzzles, die sie sich im Internet kauft.

Natürlich hat Frau Ottilie zuhause WLAN und kann damit auch gut umgehen. Ebenso sind ihr technische Begriffe nicht fremd. Aber sollte doch einmal etwas unklar sein, ist Karin Niederhofer immer zur Stelle. „Da habe ich mir gedacht, ich kann nicht zu blöd sein, um das in meinem Alter noch zu begreifen“, sagt die betagte Dame.

Viele ältere Menschen haben Sicherheitsbedenken, doch mit geeigneten Schulungen wie im SeniorenColleg in der Praterstraße in Wien und dem dabei erworbenen Wissen können sie beruhigt online gehen.

Auch die Online-Stammtische von ZWEI-IM-BILD tragen zu einem
sicheren Umgang mit dem Internet bei.

Sämtliche Stammtische können Sie übrigens auf dieser Website nachsehen. Informationen zu weiteren Stammtischen erhalten Sie, wenn Sie sich für den Newsletter anmelden. 

Denn das Internet hat auch SeniorInnen vieles zu bieten: Freunden E-Mails schreiben, Informationen im Netz suchen (und finden!), Reisen buchen und Online-Shoppen sind ausgesprochen beliebt. Viele tummeln sich auch auf Facebook oder nutzen WhatsApp.

Und auch wenn man nicht mehr so wirklich raus kann oder will – viele Dinge lassen sich gut und zeitsparend übers Internet erledigen. Laut einer Umfrage bedeutet der Zugang zur digitalen Welt für 86 Prozent der befragten Senior-Nutzer einen Gewinn an Lebensqualität.

Um ältere Menschen an die Nutzung des Computers und des Internet heranzuführen, muss zunächst eine gewisse Scheu überwunden werden. „Als Erstes versuche ich, den Teilnehmern die Angst vor der Technik zu nehmen. Computer einfach mal auszuprobieren ist sozusagen auf dem Wohnzimmertisch angekommen“, sagt Karin und kümmert sich gerne sehr intensiv um ihre AnfängerschülerInnen.

Die Aufmerksamkeitsspanne sei bei älteren Menschen geringer und das Lerntempo ein anderes als bei jüngeren Erwachsenen, sagt Karin. Das muss berücksichtigt werden.

Daher gibt es zwischendurch Kaffeepausen, um zu entspannen und auch, um die sozialen Kontakte mit anderen KursteilnehmerInnen zu pflegen.  


Blogeintrag vom 20. März 2018

OIDA – Geschichten übers Alter

Am 19. März haben die Journalismus-Studierenden an der FH Wien der WKW ihr Projekt OIDA – Geschichten übers Alter vorgestellt. Wir ZWEI-IM-BILD waren dabei. Hier könnt ihr unseren Bericht von den Highlights der Präsentation nachlesen!

Begleitet wurde das multimedial präsentierte Projekt der Studentinnen und Studenten von Florian Klenk; er ist Chefredakteur der Wochenzeitung „Falter“.

OIDA hat in unserem Sprachgebrauch viele Bedeutungen: „Alter“ oder „Ehemann“ sind die naheliegendsten; OIDA ist auch ein jugendsprachlicher Ausdruck für eigentlich eh alles.

Nach der Wortherkunft aus dem Altgriechischen bedeutet OIDA allerdings wissenerfahren. So haben die Studierenden das Projekt auch aufgefasst; sie sind dem Alter und erfahrenen, wissenden alternden Menschen mit viel Respekt und offenen Herzen begegnet ...

https://www.oida.online

 

Geschichten, die das Leben schreibt

Da ist zum Beispiel die Geschichte der 24-Stunden-Pflegerin Elena aus Rumänien. Die StudentInnen Philip, Gabriele und Elisa sind ihr bis in ihr rumänisches Heimatdorf gefolgt, um Elenas Alltag dort zu erleben. Sie wurden ZeugInnen eines Prozesses, in dem die Frau von ihrer Vermittlungsagentur verklagt wurde. Elena hatte Missstände im Pflegedienst aufgezeigt und sich zur Wehr gesetzt. 45.000 Euro (!) Schadenersatz sollte sie zahlen; der Betrag wurde auf 5.000 Euro abgemildert – immer noch eine unerhört hohe Summe, nicht nur für Rumänien, wo der Mindestlohn bei etwa 300 Euro liegt  ...

Den ganzen Beitrag nachlesen können Sie hier:
https://www.oida.online/die-zweite-welt-der-pflegerinnen/



Zeig mir dein Lieblingsding, und ich sage dir, wer du bist ...

Die Fotoreportage „Du liebes Ding zeigt jeweils einen Gegenstand, das einen Menschen ausmachen. Oder ihn/sie einmal ausgemacht hat ...

Die Dinge sprechen für sich. Und sie erzählen Geschichten. Sie sagen aber auch sehr viel aus über die Besitzerin, den Besitzer.
Da ist zum Beispiel das Paar Ski eines 78-jährigen Wieners, mit dem er in jüngeren, vielleicht besseren Jahren im 23. Bezirk die Weinberge hinuntergebrettelt ist.
Da ist auch der Biedermeiersessel einer 98-jährigen, äußerst gepflegten Dame; ihre vorbildhafter Haltung und ihr Stil wurde in einem vielsagenden Bild festgehalten. Der Sessel und die Dame darauf sind jetzt in einem Altersheim; die zurückhaltend elegante Einrichtung verleiht selbst einem sterilen Altersheimzimmer Würde und Wärme.

Alt werden ist nichts für Feiglinge. Um gut durchs Alter zu kommen braucht es Mut, Tatkraft und Entschlossenheit. Davon erzählen alle die lieben Dinge und die vielen anderen Geschichten übers Alter, die von den Studierenden mit Text und Kamera festgehalten wurden.


In eigener Sache ...

Übrigens: Auch ZWEI IM BILD waren bei der Präsentation von OIDA -  GESCHICHTEN ÜBERS ALTER am 19. März  dabei, denn das SeniorenColleg von Karin Niederhofer war Teil des Projekts. 

Die lesenswerte Reportage (recherchiert und geschrieben von Hannah Weger)  Oma lernt Internet finden Sie hier:  https://www.oida.online/oma-lernt-internet/

 Die Beiträge auf oida.online sind wirklich lesens- und sehenswert! Viel Vergnügen also beim Stöbern auf der OIDA-Website!

 


Blogeintrag vom 26. Jänner 2018

OKTO TV zu Besuch im Seniorencolleg

Folge von Do, 25.01.2018

Der Begriff „Medienkompetenz“ gewinnt immer mehr an Bedeutung, denn eine Welt ohne Medien ist undenkbar geworden. Während  „Digital Natives mit digitalen Medien aufwachsen, versucht die ältere Generation den Anschluss an die Medienwelt im Zeitalter der Digitalisierung nicht zu verlieren.

Das Team von UniCut spürt der digitalen Medienkompetenz für alt und jung nach und spricht mit  „Digital Strategist Lena Doppel über Chancen und Herausforderungen im Umgang mit sozialen Medien.

Ein Besuch beim SeniorenColleg sowie in zwei Grundschulen beleuchtet den Nutzen und die Risiken von digitalen Medien im Alltag sowie im Unterricht und bei Kindern.
Hier zum Nachschauen:   https://okto.tv/de/oktothek/episode/20032